Wenn Reden, Erklären und Konsequenzen nicht weiterhelfen.

Kinder verändern Verhalten nicht durch Druck, sondern wenn sie sich sicher fühlen und inneren Stress abbauen können.

Spielsitzungen bei wiederkehrendem, belastendem Verhalten

Worum es in einer Spielsitzung geht

In einer Spielsitzung bekommt dein Kind einen geschützten Raum, in dem es über Spiel, Beziehung und Lachen inneren Stress abbauen kann. Es geht nicht darum, Verhalten zu analysieren oder zu korrigieren, sondern darum, Sicherheit und Verbindung herzustellen – denn dort beginnt Veränderung.

Ein zentrales Element der Spielsitzungen sind Bindungsspiele. Diese sind wissenschaftlich fundiert, stammen aus der spieltherapeutischen Arbeit und wurden von Dr. Aletha Solter für den Familienalltag weiterentwickelt. Es geht dabei nicht um Therapie oder Diagnosen, sondern um Stressentlastung über Beziehung und Spiel.

Wenn Kinder sich sicher fühlen und bereit sind, beginnen sie ganz intuitiv mit ihrem eigenen Verarbeitungsprozess – in ihrem Tempo und auf ihre Weise.

Die Spielsitzungen sind dafür gedacht, gemeinsam mit Eltern und Kind zu spielen und/oder Spiele vorzumachen. So bekommen Eltern Sicherheit in der Umsetzung und alltagstaugliche Ideen. Ziel ist es, dass die Spiele zu Hause selbst angewendet werden können und Verbindung, Sicherheit und Freude im Familienalltag nachhaltig gestärkt werden.

FAQ – Häufige Fragen zur Spielsitzung

Für wen sind Spielsitzungen geeignet?

Spielsitzungen können helfen, wenn dein Kind:

  • immer wieder dasselbe belastende Verhalten zeigt

  • Dein Kind belastende Erfahungen gemacht hat wie Trennung, Übergriffe oder Unfall.
  • wütend, kontrollierend oder provozierend reagiert

  • schlecht kooperiert, obwohl ihr viel erklärt

  • nachts oder in Übergängen stark eskaliert

  • sehr anhänglich oder schnell überfordert ist

Und wenn du merkst:

Wir haben schon so viel probiert – aber nichts greift wirklich.

Wie läuft eine Spielsitzung ab?

Eine Spielsitzung ist keine Therapie und keine Analyse.

Dein Kind darf führen – ich begleite den Prozess. Meist beginnt es mit einem kindzentrierten Spiel. Ich mache keinen Druck soondern lade dein Kind ein mit mir zu spielen.

Je nach Situation:

  • spielen wir gemeinsam (Eltern & Kind)

  • spiele nur ich mit dem Kind

  • oder ich begleite dich dabei, selbst in die Rolle zu kommen

Ziel sollte sein:

👉 Du sollst die Spiele zu Hause selbst anwenden können.

Falls Eltern Zuhause nicht spielen können, kann das Kind auch regelmößig kommen und ich spiele mit ihm.

Was macht mein Kind während einer Sitzung?

Der erste Termin ist immer ohne Kind (außnahme Babys). Nachdem ich die Eltern gehört habe, können auch Kinder in die Beratung einbezogen werden.

Sind wir Eltern dabei?

Eltern sind ein wichtiger Teil des Prozesses.

Du bekommst:

  • Sicherheit im Spielen

  • ein besseres Gefühl dafür, wann dein Kind Entlastung braucht

  • konkrete Ideen, die im Alltag umsetzbar sind

So wird aus einer Sitzung nachhaltige Veränderung.

Was ist der fachliche Hintergrund?

Die Bindungsspiele sind wissenschaftlich fundiert, stammen aus der spieltherapeutischen Arbeit und wurden von Dr. Aletha Solter für den Familienalltag weiterentwickelt.

Es geht dabei nicht um Therapie oder Diagnosen, sondern um Verbindung, Sicherheit und Stressentlastung.

Wenn Kinder sich sicher fühlen und bereit sind, beginnen sie ganz intuitiv mit ihrem eigenen Heilungs- und Verarbeitungsprozess – in ihrem Tempo und auf ihre Weise.

Was kann sich durch Spielen verändern?

Eltern berichten häufig:

  • weniger Eskalationen

  • mehr Kooperation

  • mehr innere Ruhe beim Kind

  • mehr Klarheit und Sicherheit bei sich selbst

Dauer und Kosten?
  • Dauer: 60 Minuten

  • Ort: vor Ort im Familienzentrum Fi-bbs 69242 Mühlhausen

  • Einzeltermin oder im Rahmen eines 5er-Pakets möglich

  • Einzeltermin: 90€ / 5er-Paket: 390€

Spielsitzungen können einzeln stattfinden oder sinnvoll mit Gesprächen kombiniert werden.


Für welches Alter sind die Spielsitzungen?

Ich biete Spielsitzungen für Kinder im Alter von 1 – 8 Jahren an.

 

Warum Spielen?

Spielen ist die Sprache der Kinder. Wir Eltern reden viel und sind oft sehr auf der Verstandesebene. So erreichen wir Kinder jedoch nicht. Kinder sind intuitiv und leben in der Jetzt-Zeit.

Lerne die Spielsprache deines Kindes.

 

Was sind Bindungsspiele?

Es gibt 9 Bindungsspiele:

Kindzentriertes Spiel

Symbol- und Rollenspiel

Kontingenz- / Imitationsspiel

Nonsens- / Quatschspiel

Trennungsspiel

Machtumkehrspiel

Regressionsspiel

Spiele mit Körperkontakt

Kooperative Spiele

Mehr Infos kann du in diesem Blogartikel nachlesen.

 

Du bist hier richtig wenn du

  • Verhalten nicht mehr „wegmachen“ willst
  • sondern verstehen möchtest, was dein Kind wirklich entlastet
  • und bereit bist, Verbindung als Schlüssel zu nutzen

Ich bin da, wenn du bereit bist.

Wie kann ich dich unterstützen?

Deine Not ist groß aber dein Geldbeutel leer? Melde dich trotzdem, wir finden eine Lösung.

Mareen Kafka
Ich freue mich auf deine Nachricht!

„Eltern verletzen ihre Kinder nicht, weil sie schlechte Menschen sind. Sie verletzen sie, weil sie selbst verletzt wurden – und nie gehalten wurden, als sie es gebraucht hätten.“

— Gabor Maté